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Domain-Transfer ohne Ausfall: So ziehst du sicher um

Ein Domain-Transfer allein legt nichts lahm. Wie du DNS-Einträge sicherst, die TTL senkst und in der richtigen Reihenfolge umziehst, auch bei .ch-Domains.

Von Matthias Gutknecht · · 14 Min. Lesezeit
Isometrische Illustration: Ein Browserfenster fährt auf einer Brücke von einem Server mit Weltkugel zu einem zweiten Server mit Weltkugel

Ein Domain-Transfer verursacht für sich allein keinen Ausfall. Offline gehen Website und E-Mail erst, wenn beim Umzug die DNS-Einträge verloren gehen, also die Einstellungen, die festlegen, wohin deine Domain zeigt. Sicherst du zuerst alle Einträge, baust sie beim neuen Anbieter vollständig nach, transferierst dann die Domain und kündigst den alten Vertrag erst nach der Kontrolle, ziehst du ohne Unterbruch um. Bei einer .ch-Domain ist der eigentliche Wechsel in Sekunden erledigt. Die Vorbereitung dauert länger, und genau dort entscheidet sich, ob alles läuft.

Das Wichtigste in Kürze

  • Domain, DNS und Website sind drei verschiedene Dinge. Ein Ausfall entsteht fast immer, weil beim Umzug die DNS-Zone verschwindet, nicht wegen des Transfers selbst.
  • Zuerst sichern, dann umziehen: alle DNS-Einträge notieren, besonders die für E-Mail (MX, SPF, DKIM, DMARC).
  • Bei .ch und .li geht der Transfer sofort durch, sobald der neue Registrar den gültigen Transfercode übermittelt. Danach ist die Domain 60 Tage lang für einen weiteren Transfer gesperrt.
  • Wie schnell eine Änderung im Netz ankommt, hängt von der TTL ab, also davon, wie lange alte Einträge zwischengespeichert werden. Senke sie rechtzeitig vorher.
  • Den alten Anbieter erst kündigen, wenn Website, Zertifikat und E-Mail nachweislich am neuen Ort funktionieren.

Was beim Domain-Transfer eigentlich passiert

Viele Ausfälle entstehen aus einem Missverständnis: Man denkt, die Domain «sei» die Website. Tatsächlich sind drei Dinge im Spiel, die oft beim selben Anbieter liegen, aber unabhängig voneinander funktionieren.

Die Domain ist deine Adresse, etwa beispiel.ch. Verwaltet wird sie von einem Registrar, also einer Firma, die Domains im Auftrag der Registerbetreiberin registriert. Für .ch und .li ist SWITCH die Registerbetreiberin.

Das DNS (Domain Name System) ist das Telefonbuch des Internets. Es übersetzt deine Domain in die Adresse eines Servers. Die Einträge dafür liegen in einer DNS-Zone. Welche Zone gilt, bestimmen die Nameserver: Das sind die Server, die bei deiner Domain hinterlegt sind und Auskunft über alle Einträge geben.

Das Hosting ist der Ort, an dem die Dateien deiner Website liegen. E-Mail-Postfächer liegen oft wieder woanders.

Ein Transfer wechselt nur den Registrar. Die Website bleibt, wo sie ist, die E-Mails auch. Wie die Anleitung von CheckNode festhält, verschiebt ein Registrar-Transfer weder dein Hosting noch von selbst dein DNS. Problematisch wird es, wenn dein bisheriger Registrar auch die Nameserver und die DNS-Zone betreibt. Kündigst du dort oder verschiebst du die Nameserver auf eine leere Zone, findet niemand mehr deine Website oder deinen Mailserver. Das ist der typische «Ausfall nach dem Transfer».

Vorbereitung: Diese Einträge musst du sichern

Bevor du einen Transfercode anforderst, schreibst du auf, was heute funktioniert. Das dauert eine halbe Stunde und erspart dir die meisten Probleme.

Die DNS-Zone vollständig exportieren

Melde dich bei deinem bisherigen Anbieter an und öffne die DNS-Verwaltung. Viele Anbieter bieten einen Export an. Gibt es keinen, machst du Screenshots oder kopierst jeden Eintrag in eine Tabelle. Diese Liste ist deine Checkliste und oft die einzige Kopie der alten Zone, sobald das alte Konto geschlossen ist. Wichtig sind diese Typen:

Eintrag Wofür er sorgt Was passiert, wenn er fehlt
A / AAAA Verweist die Domain auf die Server-Adresse (IPv4 / IPv6) Website nicht erreichbar
CNAME Leitet einen Namen wie www auf einen anderen Namen weiter www-Adresse funktioniert nicht
MX Bestimmt, welcher Server E-Mails für deine Domain annimmt E-Mails kommen nicht mehr an
TXT Enthält SPF, DKIM, DMARC und Bestätigungen für externe Dienste Mails landen im Spam, Dienste verlieren die Bestätigung
CAA Legt fest, welche Stelle SSL-Zertifikate ausstellen darf Neues Zertifikat kann blockiert werden

SPF, DKIM und DMARC sind drei Einträge, mit denen andere Mailserver prüfen, ob eine E-Mail wirklich von dir stammt. Fehlen sie nach dem Umzug, gehen deine Mails nicht verloren, landen aber häufiger im Spam-Ordner der Empfänger.

Achte auch auf Einträge, die du nicht selbst angelegt hast: Bestätigungen für die Google Search Console, Microsoft 365, einen Newsletter-Dienst oder ein Buchungstool. Sie sehen kryptisch aus, werden aber gebraucht. Und auf Subdomains, die woandershin zeigen, etwa ein Shop oder eine Statusseite. Sie stehen nicht auf der Hosting-Rechnung, die du kündigst, und gehen darum am häufigsten verloren.

E-Mail getrennt betrachten

E-Mail ist beim Umzug der heikelste Teil, weil ein Fehler erst auffällt, wenn eine wichtige Nachricht nicht ankommt. Mach eine Liste aller Adressen, die auf deine Domain laufen, auch alter Adressen, an denen vielleicht ein Bank-Login, ein Behördenkonto oder ein Lieferantenportal hängt.

Dann klärst du, wo diese Postfächer liegen. Bleiben sie bei deinem bisherigen Mail-Anbieter, müssen nur die MX- und TXT-Einträge in der neuen DNS-Zone exakt übernommen werden. Ziehen die Postfächer ebenfalls um, richtest du sie zuerst beim neuen Mail-Anbieter ein, kopierst die alten Nachrichten hinüber und stellst erst ganz am Schluss den MX-Eintrag um.

Die TTL rechtzeitig senken

Die TTL (Time to Live) ist eine Zahl in Sekunden, die bei jedem DNS-Eintrag steht. Sie sagt den Servern im Internet, wie lange sie sich einen Eintrag merken dürfen, bevor sie neu nachfragen. Steht sie auf 86'400 Sekunden, kann ein alter Eintrag bis zu 24 Stunden lang weiter verwendet werden.

Senke die TTL der wichtigen Einträge auf 300 Sekunden, also fünf Minuten: A und AAAA für die Domain und für www, und die MX-Einträge, falls auch die Mail umzieht. Entscheidend ist der Zeitpunkt. Wer einen Eintrag mit der alten TTL von einem Tag zwischengespeichert hat, behält ihn einen Tag lang, egal was du kurz vorher änderst. Senke sie darum mindestens so lange vor dem Umzug, wie die alte TTL dauert, bei einem Tag also ein bis zwei Tage vorher. So beschreibt es auch CheckNode. Dann greift jede Änderung am Umzugstag rasch, und falls etwas nicht stimmt, kannst du ebenso schnell zurückwechseln. Nach dem Umzug setzt du die TTL wieder höher.

Drei Schritte zur TTL: ein bis zwei Tage vorher auf 300 Sekunden senken, am Umzugstag das DNS ändern, danach die TTL wieder erhöhen

Laufzeit, Sperren und Kontaktdaten prüfen

Drei Kleinigkeiten verhindern einen Transfer, bevor er beginnt:

  • Die Domain läuft bald ab. Plane den Transfer nicht in den letzten Tagen vor dem Ablauf. Der Beitrag zur Domainverwaltung zeigt, wie du Laufzeit und Zugänge im Griff behältst.
  • Eine Transfersperre ist aktiv. Manche Registrare sperren Domains standardmässig. Die Sperre hebst du im Kundenkonto auf.
  • Die Kontakt-E-Mail stimmt nicht. Läuft die hinterlegte Adresse ausgerechnet über die Domain, die du umziehst, oder existiert sie nicht mehr, erreicht dich der Transfercode nicht.

Ist deine .ch-Domain mit DNSSEC signiert, also mit einer digitalen Unterschrift gegen gefälschte DNS-Antworten geschützt, muss auch der neue Registrar DNSSEC unterstützen. Laut dem EPP-Handbuch von SWITCH ist ein Transfer zu einem Registrar ohne DNSSEC-Unterstützung sonst nicht möglich.

Schritt für Schritt: die richtige Reihenfolge

Die Reihenfolge ist der Kern eines Transfers ohne Ausfall. Zuerst wird das neue Zuhause fertig eingerichtet, dann wird umgeschaltet, und zuletzt wird das alte geräumt.

  1. Neue DNS-Zone vorbereiten. Lege beim neuen Anbieter alle Einträge aus deiner Liste an, bevor irgendetwas umgestellt wird. Nur die Einträge, die auf die Website zeigen, passt du auf das neue Hosting an. MX und TXT für die E-Mail bleiben unverändert, sofern die Postfächer nicht umziehen.
  2. Website am neuen Ort testen. Prüfe die Website über eine Vorschau-Adresse, bevor die Domain darauf zeigt. Geh dabei wie eine Besucherin durch: Seiten öffnen, ein Formular absenden, Bilder prüfen.
  3. TTL senken (siehe oben) und mindestens die alte TTL-Dauer abwarten.
  4. Transfercode anfordern. Den Code, auch Auth-Code genannt, erhältst du vom bisherigen Registrar. Gemäss dem Registrarvertrag von SWITCH muss dieser ihn dir als Halterin oder Halter auf Verlangen herausgeben. Unterlässt er das, kannst du den Code direkt bei der Registerbetreiberin beantragen.
  5. Transfer beim neuen Registrar auslösen. Du gibst dort den Code ein, der neue Registrar übermittelt den Antrag.
  6. Nameserver umstellen, falls du die DNS-Verwaltung ebenfalls wechselst. Erst die Einträge in der neuen Zone, dann die Nameserver, nie umgekehrt.
  7. Kontrollieren (siehe unten), am selben Tag, nach zwei bis drei Tagen und nach einer Woche.
  8. Alten Vertrag kündigen, erst wenn alles nachweislich läuft und keine Anfragen mehr beim alten Server ankommen.

Du musst nicht alles am selben Tag machen. Domain-Transfer, DNS-Wechsel und Hosting-Wechsel lassen sich zeitlich trennen. Wechselst du zuerst nur das Hosting und transferierst die Domain später, hast du bei jedem Schritt nur eine mögliche Fehlerquelle.

Wie lange dauert ein Domain-Transfer?

Hier muss man zwei Zeiten unterscheiden: die Dauer des Registrar-Wechsels und die Zeit, bis die DNS-Änderungen überall angekommen sind.

Der Registrar-Wechsel

Bei .ch- und .li-Domains ist der Wechsel sehr schnell. Laut dem EPP-Handbuch von SWITCH wird der Transfer bei gültigem Transfercode sofort ausgeführt. Die Wartezeit entsteht davor: bis du den Code hast und der neue Registrar den Auftrag verarbeitet. Rechne für den ganzen Ablauf mit Minuten bis wenigen Tagen, je nachdem, wie schnell die beiden Anbieter reagieren.

Bei anderen Endungen wie .com, .de oder .eu gelten die Regeln der jeweiligen Registry. Dort gibt es teils Bestätigungsschritte, weshalb ein Transfer mehrere Tage dauern kann. Hängt ein Transfer ungewöhnlich lange, liegt es meist an einer aktiven Sperre, einem falschen Code oder einer offenen Bestätigung im Postfach des Halters.

Nach einem erfolgreichen Transfer kann eine .ch- oder .li-Domain 60 Tage lang nicht nochmals transferiert werden. Ausnahmen genehmigt SWITCH nur in begründeten Einzelfällen. Wähle den neuen Anbieter also mit Bedacht.

Registrar-Wechsel im Vergleich: bei .ch und .li sofort, Gesamtdauer Minuten bis Tage, danach 60 Tage gesperrt; bei anderen Endungen Regeln je Endung, teils mit Bestätigung, mehrere Tage

Die DNS-Umstellung

Änderst du Einträge oder Nameserver, sehen manche Besucher die neue Website sofort, andere noch eine Weile die alte. Das liegt an den zwischengespeicherten Einträgen. Mit gesenkter TTL ist die Umstellung bei einzelnen Einträgen in wenigen Minuten bis Stunden durch.

Ein Wechsel der Nameserver braucht länger. Die Gültigkeitsdauer der Delegation legt nicht dein Anbieter fest, sondern die Registry der Endung, und sie beträgt laut CheckNode oft 24 bis 48 Stunden. Die kannst du nicht verkürzen. Plane hier also bis zu zwei Tage ein.

Solange beide Server, der alte und der neue, die richtige Website ausliefern, bemerkt in dieser Zeit niemand etwas. Deshalb kündigst du den alten erst am Schluss.

Typische Fehler und wie du sie erkennst

Fehler Woran du ihn merkst Was hilft
DNS-Zone nicht übernommen Website und E-Mail gleichzeitig weg Einträge aus deiner Sicherung in der neuen Zone anlegen
MX-Eintrag vergessen Website läuft, Mails kommen nicht an oder kommen zurück MX-Einträge des Mail-Anbieters exakt eintragen
SPF oder DKIM fehlen Mails landen beim Empfänger im Spam TXT-Einträge aus der Sicherung übernehmen
www fehlt beispiel.ch geht, www.beispiel.ch nicht CNAME oder A-Eintrag für www anlegen
Alter AAAA-Eintrag bleibt stehen Die Website zeigt bei manchen Besuchern noch den alten Server Alten IPv6-Eintrag löschen
Kein Zertifikat am neuen Ort Browser warnt vor unsicherer Verbindung Zertifikat ausstellen lassen, sobald die Domain auf das neue Hosting zeigt
Alter Anbieter zu früh gekündigt Zone gelöscht, bevor die neue aktiv war Neue Zone sofort einrichten, Nameserver prüfen

Zum Zertifikat: Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt die Verbindung und sorgt für das Schloss im Browser. Es wird für eine bestimmte Domain ausgestellt und muss am neuen Ort vorhanden sein. Es reist nicht mit dem DNS-Eintrag mit, sondern gehört zum Server. Welche Arten es gibt, erklärt der Beitrag zu den SSL-Zertifikat-Arten, wie die Verlängerung von selbst läuft, der Beitrag SSL-Verlängerung automatisch.

Nach dem Umzug: so prüfst du, ob alles läuft

Verlass dich nicht darauf, dass die Website auf deinem eigenen Gerät funktioniert. Dein Computer hat vielleicht noch die alten Einträge gespeichert, oder schon die neuen. Eine sinnvolle Prüfreihenfolge, wie sie auch die Anleitung von CheckNode zum Wechsel ohne Ausfall beschreibt:

  1. DNS-Antwort von aussen: Frage mit einem Online-DNS-Prüfwerkzeug ab, was Server an verschiedenen Orten für deine Domain zurückgeben.
  2. Nameserver: Zeigen sie auf den neuen Anbieter, falls du sie geändert hast?
  3. Zertifikat: Öffnet sich die Website ohne Warnung, mit und ohne www?
  4. Website: Laden alle Seiten, Bilder und Formulare?
  5. E-Mail zuletzt: Schick Testmails von einer fremden Adresse an dich und umgekehrt. Prüf, ob SPF und DMARC gefunden werden.

Wiederhole die Kontrolle nach zwei bis drei Tagen und stichprobenartig nach einer Woche. Hat sich beim Umzug auch die Adresse einzelner Seiten geändert, leite die alten Adressen dauerhaft auf die neuen weiter. Warum dafür eine 301-Weiterleitung die richtige ist, steht im Beitrag 301 vs. 302. Eine Backlink-Analyse des Linkprofils zeigt dir zudem, welche fremden Websites noch auf alte, nicht mehr vorhandene Adressen verlinken.

So ist es bei MADLAB // Publishing

Bei MADLAB // Publishing ist Claude oder ChatGPT dein Redaktor: Der Assistent baut und ändert die Website im Gespräch. Wir veröffentlichen, hosten und verwalten sie, mit Vorschau, Versionen und Zurückholen. Für einen Umzug heisst das:

  • Deine Domain muss nicht umziehen. Eine Domain, die du schon hast, bleibt bei deinem bisherigen Anbieter. Du trägst sie im Portal im Reiter «Domain» ein, und wir nennen dir je Hostname die DNS-Einträge, die du dort setzen musst. MX, SPF und die übrigen Einträge für deine E-Mail rührst du dabei nicht an. Siehe Eine Domain verbinden, die du schon hast.
  • Die Website ist fertig, bevor die Domain umschaltet. Bis die Einträge im Netz stehen, bleibt deine Website unter ihrer technischen Adresse erreichbar, und in der Vorschau prüfst du sie vorher. Wir sehen alle fünf Minuten von selbst nach und schalten die Domain frei, sobald das DNS es bestätigt. Steht noch ein alter Eintrag im Weg, etwa ein AAAA-Eintrag vom früheren Anbieter, meldet ihn der Systemcheck mit der Adresse, auf die er zeigt.
  • Das Zertifikat kommt von selbst. Für jeden Hostnamen holen wir automatisch ein eigenes Zertifikat, sobald die Domain auf uns zeigt. Eine Weiterleitung zwischen deine-domain.ch und www kommt dazu.
  • Gekaufte Domains bleiben beweglich. Kaufst du eine Domain über uns, setzt du die DNS-Einträge für deine E-Mail selbst, denn Postfächer bieten wir nicht an (siehe DNS-Einträge selber verwalten). Die Nameserver kannst du jederzeit umstellen. Die Zone bei uns bleibt dabei stehen, ein Zurückwechseln ist also möglich (Nameserver ändern). Den Transfercode holst du im Portal selbst, ohne Support-Anfrage und geschützt durch die Zwei-Faktor-Anmeldung (Domain mitnehmen).

Ziehst du von WordPress, Wix oder einem anderen System um, beschreibt Bestehende Website übernehmen den Ablauf. Wie du dabei deine Platzierung bei Google hältst, steht im Beitrag Website-Relaunch und SEO. Was die Pläne kosten, steht unter Pläne und Zusatzpakete.

Quellen

Häufige Fragen

Ist meine Website während des Transfers offline?

Nein, wenn die DNS-Einträge unverändert weiterlaufen. Der Registrar-Wechsel ändert nichts daran, wohin deine Domain zeigt. Offline geht die Website nur, wenn die Nameserver auf eine leere oder unvollständige Zone wechseln oder der alte Anbieter die Zone zu früh löscht.

Wie lange dauert ein Transfer einer .ch-Domain?

Der eigentliche Wechsel bei SWITCH erfolgt sofort, sobald der neue Registrar den gültigen Transfercode übermittelt. Die meiste Zeit geht für das Anfordern des Codes und die Bearbeitung bei den Anbietern drauf. Danach brauchen DNS-Änderungen je nach TTL Minuten bis zu zwei Tage, bis alle Besucher die neue Website sehen.

Gehen beim Domain-Transfer E-Mails verloren?

Nicht, wenn die MX-Einträge in der neuen DNS-Zone stimmen. Deine Postfächer liegen bei deinem Mail-Anbieter und sind vom Transfer nicht betroffen. Prüf nach dem Umzug mit Testmails von einer fremden Adresse, ob alles ankommt.

Kann ich die Domain nach dem Transfer gleich wieder wechseln?

Bei .ch- und .li-Domains nicht sofort: Nach einem Transfer ist die Domain 60 Tage lang für einen weiteren Transfer gesperrt. SWITCH kann in begründeten Einzelfällen Ausnahmen genehmigen. Die Nameserver und DNS-Einträge kannst du in dieser Zeit aber jederzeit ändern.

Muss ich meine Domain zu MADLAB // Publishing transferieren?

Nein. Du kannst sie bei deinem bisherigen Anbieter lassen und nur die DNS-Einträge für die Website auf uns zeigen lassen. Deine E-Mail bleibt davon unberührt.