# Mehrsprachige Website verwalten: alle Sprachen aktuell

Quelle: https://madpublishing.ch/blog/mehrsprachige-website-verwalten
Stand: 2026-10-28

> Welche Sprachen sich lohnen, eine Adresse pro Sprache, hreflang, Rollen und ein fester Ablauf: So bleibt deine mehrsprachige Website in allen Sprachen aktuell.

Eine mehrsprachige Website zu verwalten heisst vor allem: Jede Änderung muss in allen Sprachen ankommen, und zwar richtig. Die Technik ist dabei der kleinere Teil. Entscheidend sind eine klare Struktur mit eigener Adresse pro Sprache, feste Zuständigkeiten für Übersetzung und Freigabe und ein Ablauf, der verhindert, dass die französische Seite noch die Preise vom letzten Jahr zeigt. Hier liest du, wie das in einem kleinen Unternehmen ohne Redaktionsteam funktioniert.

**Das Wichtigste in Kürze**

- Wähle die Sprachen nach deinen echten Kundinnen und Kunden, nicht automatisch alle vier Landessprachen.
- Gib jeder Sprachversion eine eigene Adresse (etwa /de/, /fr/, /it/) und einen gut sichtbaren Sprachumschalter.
- Lokalisieren ist mehr als Übersetzen: Begriffe, Formate, Beispiele und Rechtstexte müssen zum Zielpublikum passen.
- Lege fest, wer Änderungen anstösst, wer Übersetzungen prüft und wer am Schluss freigibt.
- Mit einem KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT führst du eine Änderung in einem Durchgang in allen Sprachen nach. Gegenlesen bleibt Pflicht.

## Welche Sprachen sich wirklich lohnen

In der Schweiz liegt die Frage nach mehreren Sprachen nahe. Laut dem Bundesamt für Statistik nennen [62 Prozent der Bevölkerung Deutsch oder Schweizerdeutsch als Hauptsprache, 23 Prozent Französisch und 8 Prozent Italienisch](https://www.bfs.admin.ch/news/de/2022-0498), Rätoromanisch liegt bei 0,5 Prozent (Stand 2020, mehrere Hauptsprachen pro Person möglich). Wer schweizweit verkauft, erreicht mit Deutsch allein also nur einen Teil des Markts. Ebenfalls aus der Erhebung: 23 Prozent nennen eine Nichtlandessprache als Hauptsprache, und Englisch ist die meistgenutzte davon.

![Hauptsprachen in der Schweiz: Deutsch oder Schweizerdeutsch 62 Prozent, Französisch 23 Prozent, Italienisch 8 Prozent, Rätoromanisch 0,5 Prozent](https://data.madpublishing.ch/bilder/mehrsprachige-website-verwalten-sprachen.jpg)

Daraus folgt aber nicht, dass jede Website in vier Sprachen erscheinen muss. Jede zusätzliche Sprache vervielfacht nicht nur die Übersetzungsarbeit beim Start, sondern jede künftige Änderung. Eine Schreinerei in Thun, die fast nur im Berner Oberland arbeitet, braucht kaum eine italienische Version. Ein Hotel in Interlaken mit vielen Gästen aus Asien und den USA braucht dagegen Englisch dringender als Französisch.

Drei Fragen helfen beim Entscheid:

1. **Aus welchen Regionen kommen deine Anfragen heute?** Schau in deine E-Mails, Offerten und Rechnungen der letzten zwölf Monate.
2. **Kannst du in dieser Sprache auch antworten?** Eine französische Website weckt die Erwartung, dass Telefon und E-Mail auch auf Französisch funktionieren.
3. **Wer pflegt die Sprache langfristig?** Eine Sprachversion, die nach einem Jahr veraltet ist, schadet mehr als eine, die es nie gab.

Lieber zwei Sprachen, die vollständig und aktuell sind, als vier, von denen zwei halb übersetzt bleiben.

## Übersetzen oder lokalisieren?

Übersetzen überträgt Text von einer Sprache in eine andere. Lokalisieren geht weiter. Das World Wide Web Consortium (W3C), das Gremium, das die Standards des Webs festlegt, beschreibt Lokalisierung als [Angleichung an die Sprache, die kulturellen und anderen Anforderungen eines bestimmten Zielmarkts](https://www.w3.org/International/questions/qa-i18n.de.html). Dazu gehören etwa Zahlen-, Datums- und Zeitformate, Währungen, Symbole, Bilder und abweichende gesetzliche Bestimmungen.

Für eine Schweizer Website bedeutet das ganz praktisch:

| Was | Deutschschweiz | Romandie | Tessin |
|---|---|---|---|
| Preis | CHF 1'200.– | CHF 1'200.– oder 1 200 CHF | CHF 1'200.– |
| Datum | 12. Mai 2026 | 12 mai 2026 | 12 maggio 2026 |
| Anrede | Du oder Sie, je nach Marke | meist vous | oft Lei |
| Beispiele | Bern, Zürich | Lausanne, Genf | Lugano, Bellinzona |

Auch innerhalb einer Sprache gibt es Unterschiede. Wer Texte aus Deutschland übernimmt, ersetzt ß durch ss und prüft Wörter wie «Offerte», «Velo» oder «parkieren». Ein französischer Text, der für Frankreich geschrieben wurde, klingt in Lausanne oft fremd.

Vergiss die kleinen Texte nicht: Menüpunkte, Buttons, Fusszeile, Fehlermeldungen, Bildbeschreibungen und der Seitentitel, der in den Google-Resultaten erscheint. Französische und italienische Texte sind oft länger als deutsche. Ein Button, der auf Deutsch «Anfragen» heisst, braucht auf Französisch mit «Demander une offre» deutlich mehr Platz. Plane das von Anfang an ein.

Für Fachbegriffe gibt es eine kostenlose Hilfe vom Bund: [TERMDAT, die Terminologiedatenbank der Bundesverwaltung](https://www.bk.admin.ch/de/termdat-die-terminologie-datenbank-der-bundesverwaltung), mit Rechts- und Verwaltungsbegriffen in den vier Landessprachen und Englisch. Wer etwa «Mehrwertsteuer» oder «Handelsregister» korrekt übersetzen will, findet dort die offiziellen Entsprechungen.

## Die Struktur: eine eigene Adresse pro Sprache

Die wichtigste technische Entscheidung fällt ganz am Anfang. Google empfiehlt, [für jede Sprachversion eine eigene URL zu verwenden](https://developers.google.com/search/docs/specialty/international/managing-multi-regional-sites?hl=de), statt die Sprache über Cookies oder Browsereinstellungen umzuschalten. Eine URL ist die Adresse einer Seite, also das, was oben im Browser steht. Der Grund: Ändert sich der Inhalt je nach Besucher, findet und crawlt Google womöglich nicht alle Sprachversionen.

Für die meisten kleinen Unternehmen in der Schweiz ist die einfachste Lösung ein Ordner pro Sprache auf derselben Domain:

- beispiel.ch/de/kontakt
- beispiel.ch/fr/contact
- beispiel.ch/it/contatto

Diese Struktur ist leicht zu verstehen und lässt sich unter einer einzigen Domain verwalten. Eigene Domains pro Sprache (etwa beispiel.ch und exemple.ch) sind möglich, verursachen aber mehr Aufwand bei Verwaltung, Verlängerung und Zertifikaten.

### hreflang: Google sagen, welche Seiten zusammengehören

hreflang ist eine kurze Angabe im Code einer Seite, die Google mitteilt, welche anderen Sprachversionen es von genau dieser Seite gibt. So zeigt Google einer Person aus Neuenburg eher die französische Version an. Google verlangt dabei, dass [jede Version sich selbst und alle anderen Versionen aufführt](https://developers.google.com/search/docs/specialty/international/localized-versions?hl=de). Zeigen zwei Seiten nicht gegenseitig aufeinander, ignoriert Google die Angaben.

Laut Google sind drei Wege gleichwertig: die Angabe im HTML-Code der Seite, im sogenannten HTTP-Header oder in der Sitemap, der Liste aller Seiten für Suchmaschinen. Wähle den Weg, den du am einfachsten aktuell halten kannst. Für Websites aus fertigen HTML-Dateien ist die Angabe im HTML-Code meist am übersichtlichsten. Wie du die Sitemap pflegst, steht in [Sitemap pflegen](https://madpublishing.ch/blog/sitemap-pflegen).

Zusätzlich gibt es den Wert x-default. Er bezeichnet die Seite, die Google zeigen soll, wenn keine deiner Sprachen zur Person passt, zum Beispiel für jemanden aus Spanien. Häufig ist das die Startseite mit der Sprachauswahl oder die englische Version. Google erklärt in einem eigenen Beitrag, [wofür x-default gedacht ist](https://developers.google.com/search/blog/2023/05/x-default).

### Der Sprachumschalter

Der Sprachumschalter gehört gut sichtbar in den Kopfbereich jeder Seite. Drei Regeln machen ihn nützlich:

1. **Er führt zur gleichen Seite in der anderen Sprache**, nicht zurück zur Startseite. Wer auf /de/preise auf «FR» klickt, landet auf /fr/tarifs.
2. **Er zeigt Sprachkürzel oder Sprachnamen in der jeweiligen Sprache**: «Deutsch, Français, Italiano», nicht Länderflaggen. Die Schweizer Flagge steht für vier Sprachen.
3. **Er zwingt niemanden um.** Google rät ausdrücklich davon ab, Besucher automatisch auf eine Sprachversion umzuleiten, weil sie und Suchmaschinen dann nicht alle Versionen sehen. Eine Sprache vorschlagen ist in Ordnung, wer bewusst die deutsche Seite öffnet, soll sie aber auch bekommen.

Baue ausserdem alle Sprachen nach derselben Gliederung auf: gleiche Menüpunkte, gleiche Reihenfolge, gleiche Seiten. Wer zwischen den Sprachen wechselt, findet sich so sofort zurecht, und beim Pflegen fällt eine fehlende Seite gleich auf. Mehr dazu in [Website-Struktur planen](https://madpublishing.ch/blog/website-struktur-planen).

## Wer macht was: Rollen und Freigaben im KMU

Grosse Unternehmen sprechen von «Content Governance», also von festen Regeln dafür, wer Inhalte erstellt, prüft und veröffentlicht. In einem Betrieb mit fünf oder zwanzig Personen braucht es dafür kein Handbuch. Es reichen drei klar benannte Rollen:

| Rolle | Aufgabe | Typische Person im KMU |
|---|---|---|
| Inhaltsverantwortung | Merkt, dass etwas geändert werden muss, und formuliert die Änderung in der Hauptsprache | Inhaberin, Geschäftsführer |
| Sprachprüfung | Liest die Übersetzung gegen und achtet auf Fachbegriffe und Tonalität | Mitarbeiterin mit Französisch als Muttersprache, externe Übersetzerin |
| Freigabe | Schaut sich die Vorschau an und gibt die Veröffentlichung frei | Inhaberin oder Stellvertretung |

In kleinen Betrieben übernimmt oft eine Person zwei Rollen. Das ist in Ordnung, solange die Sprachprüfung bei jemandem liegt, der die Sprache wirklich gut beherrscht. Bei heiklen Inhalten wie Preisen, Garantien oder rechtlichen Hinweisen lohnt sich immer ein zweites Paar Augen.

Halte ausserdem eine kurze Begriffsliste fest: wie deine Leistungen in jeder Sprache heissen, welche Anrede du verwendest, welche Wörter du vermeidest. Eine einfache Tabelle mit einer Spalte pro Sprache genügt. Sie spart bei jeder Änderung Diskussionen und sorgt dafür, dass «Wartungsvertrag» nicht einmal mit «contrat d'entretien» und einmal mit «contrat de maintenance» übersetzt wird.

## Der Alltag: eine Änderung durch alle Sprachen bringen

Die meisten mehrsprachigen Websites scheitern nicht am Start, sondern an der zehnten Änderung. Die deutsche Seite wird angepasst, die anderen Sprachen bleiben liegen. Nach einem Jahr widersprechen sich die Versionen.

Ein fester Ablauf verhindert das. Nehmen wir an, deine Öffnungszeiten ändern sich ab dem Sommer:

1. **Änderung in der Hauptsprache formulieren.** Neue Zeiten, gültig ab wann, auf welchen Seiten sie stehen (Kontakt, Fusszeile, Startseite).
2. **Alle betroffenen Stellen in allen Sprachen finden.** Öffnungszeiten und Telefonnummern stehen oft an mehr Orten, als man denkt.
3. **Übersetzen.** Bei Fakten wie Zeiten oder Nummern geht das schnell. Bei neuen Leistungsbeschreibungen braucht es die Sprachprüfung.
4. **In der Vorschau kontrollieren.** Jede Sprache einmal durchklicken, auch auf dem Handy.
5. **Gleichzeitig veröffentlichen.** Alle Sprachen gehen zusammen online, damit keine Version hinterherhinkt.
6. **Notieren, was geändert wurde.** So lässt sich später nachvollziehen, wann welche Fassung galt.

### Mit dem KI-Assistenten alle Sprachen in einem Schritt

Baust und pflegst du deine Website mit einem KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT, hat das bei mehreren Sprachen einen klaren Vorteil: Der Assistent sieht alle Sprachversionen gleichzeitig und führt eine Änderung in einem Durchgang überall nach. Ein Satz wie dieser genügt:

«Ändere die Öffnungszeiten auf Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr, auf allen Seiten und in allen drei Sprachen. Verwende die Begriffe aus unserer Begriffsliste.»

Danach prüfst du das Ergebnis in der Vorschau oder lässt es von der zuständigen Person gegenlesen. Weitere Formulierungen, die sich bewährt haben, findest du in [Website im Chat pflegen](https://madpublishing.ch/blog/website-im-chat-pflegen).

Wichtig bleibt: Eine KI-Übersetzung ist ein guter Entwurf, aber keine Freigabe. Bei Leistungsbeschreibungen, Preisen und rechtlichen Texten liest eine Person mit sicheren Sprachkenntnissen gegen, bevor die Seite online geht.

## Datenschutz und Barrierefreiheit in jeder Sprache

Zwei Punkte werden bei mehrsprachigen Websites oft übersehen. Die folgenden Hinweise sind allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

**Die Datenschutzerklärung gehört in jede Sprache.** Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) schreibt: Wird das Angebot auf einer Website in mehreren Sprachen angeboten, [sollte die Datenschutzerklärung auch in diesen Sprachen bereitgestellt werden](https://www.edoeb.admin.ch/de/datenschutzerklaerungen-im-internet). Grundlage ist in der Schweiz das Datenschutzgesetz (DSG). Wer auf der französischen Seite ein Kontaktformular anbietet, aber nur eine deutsche Datenschutzerklärung hat, informiert die französischsprachigen Besucherinnen und Besucher nicht verständlich. Die europäische DSGVO kann zusätzlich gelten, wenn du dein Angebot gezielt an Personen in der EU richtest. Ob das bei dir der Fall ist, klärst du bei Unsicherheit mit einer Fachperson für Datenschutzrecht.

**Bildbeschreibungen braucht jede Sprache.** Alternativtexte sind kurze Beschreibungen von Bildern für Menschen, die sich eine Website vorlesen lassen. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) verlangt in seiner [Checkliste für barrierefreie Inhalte](https://www.ebgb.admin.ch/dam/fr/sd-web/G5Au8IXxycUv/Livingdocs%20liste%20de%20contr%C3%B4le%20pour%20contenus%20accessibles%20v2.1.pdf) für Bundeswebsites, für jede Sprache einen eigenen Alternativtext einzugeben. Für private Websites ist diese Checkliste nicht verbindlich, sie zeigt aber gut, worauf es ankommt. Ein Bild, das auf Deutsch «Team der Schreinerei vor der Werkstatt» heisst, braucht auf Französisch eine eigene Beschreibung.

Ebenso wichtig: Gib jeder Sprachseite im Code die richtige Sprachangabe (etwa «fr» für Französisch). So lesen Vorleseprogramme den Text mit der richtigen Aussprache vor.

## So ist es bei MADLAB // Publishing

Bei MADLAB // Publishing baut und pflegt dein KI-Assistent die Website, wir veröffentlichen, hosten und verwalten sie, mit Vorschau, Versionen und Zurückholen. Für mehrsprachige Websites heisst das:

- **Alle Sprachen in einem Schritt.** Ändert dein Assistent alle Sprachen in einem Durchgang, wird daraus eine einzige Version. Du siehst sie zusammen in der Vorschau und veröffentlichst alle Sprachen gleichzeitig. Gefällt dir etwas nicht, holst du den vorherigen Stand aller Sprachen auf einmal zurück. Siehe [Versionen und Zurückrollen](https://madpublishing.ch/hilfe/versionen).
- **Prüfung vor dem Veröffentlichen.** Dein Assistent prüft jede Seite mit `check_site`. Die Prüfung meldet unter anderem eine fehlende Sprachangabe, fehlende Seitentitel und Beschreibungen und Bilder ohne Alternativtext, in jeder Sprachversion einzeln. Ob die hreflang-Angaben vollständig und gegenseitig sind, prüft sie heute nicht. Das lässt du deinen Assistenten mit einem Satz wie «Prüfe, ob jede Sprachversion auf alle anderen und auf sich selbst verweist» nachsehen.
- **Statistik pro Sprache.** Mit der Besucherstatistik ohne Cookies siehst du, welche Seiten am meisten angesehen werden, also auch, ob die französischen oder italienischen Seiten tatsächlich besucht werden. Eine gute Grundlage für den Entscheid, welche Sprachen sich lohnen. Siehe [Besucherstatistik](https://madpublishing.ch/hilfe/besucherstatistik).
- **Bestehende Website mitnehmen.** Eine mehrsprachige Website aus einem CMS lässt sich [übernehmen](https://madpublishing.ch/bestehende-website-uebernehmen). Die Adressen bleiben dabei weitgehend gleich, also auch die Sprachordner.

Wie das bei uns selbst aussieht, zeigen zwei Referenzen: [madlab.ch](https://madpublishing.ch/blog/referenz-madlab-ch) in fünf Sprachen und [oceya.ch](https://madpublishing.ch/blog/referenz-oceya-ch) in Deutsch, Englisch und Französisch, gepflegt vom Inhaber selbst im Gespräch mit Claude. Wer neu anfängt, findet den Einstieg unter [Website mit Claude erstellen](https://madpublishing.ch/website-mit-claude-erstellen) oder [Website mit ChatGPT erstellen](https://madpublishing.ch/website-mit-chatgpt-erstellen). Was die Pläne kosten, steht unter [Pläne und Zusatzpakete](https://madpublishing.ch/hilfe/plaene-und-zusatzpakete).

## Quellen

- [Bundesamt für Statistik: Sprachenlandschaft in der Schweiz](https://www.bfs.admin.ch/news/de/2022-0498)
- [W3C: Lokalisierung vs. Internationalisierung](https://www.w3.org/International/questions/qa-i18n.de.html)
- [Bundeskanzlei: TERMDAT, die Terminologiedatenbank der Bundesverwaltung](https://www.bk.admin.ch/de/termdat-die-terminologie-datenbank-der-bundesverwaltung)
- [Google Search Central: Mehrsprachige und länderspezifische Websites verwalten](https://developers.google.com/search/docs/specialty/international/managing-multi-regional-sites?hl=de)
- [Google Search Central: Lokalisierte Versionen deiner Seiten](https://developers.google.com/search/docs/specialty/international/localized-versions?hl=de)
- [Google Search Central Blog: How x-default can help you](https://developers.google.com/search/blog/2023/05/x-default)
- [EDÖB: Datenschutzerklärungen im Internet](https://www.edoeb.admin.ch/de/datenschutzerklaerungen-im-internet)
- [EBGB: Checkliste für barrierefreie Inhalte (französisch)](https://www.ebgb.admin.ch/dam/fr/sd-web/G5Au8IXxycUv/Livingdocs%20liste%20de%20contr%C3%B4le%20pour%20contenus%20accessibles%20v2.1.pdf)

## Häufige Fragen

### Kann ich meine Website automatisch übersetzen lassen?

Ja, KI-Assistenten und Übersetzungsdienste liefern heute brauchbare Entwürfe in kurzer Zeit. Automatisch übersetzte Texte sollten aber vor dem Veröffentlichen von jemandem geprüft werden, der die Zielsprache sicher beherrscht. Das gilt besonders für Preise, Leistungsbeschreibungen, Fachbegriffe und rechtliche Texte wie die Datenschutzerklärung.

### Muss meine Schweizer Website in allen Landessprachen erscheinen?

Nein, eine Pflicht gibt es für private Unternehmen nicht. Sinnvoll sind die Sprachen, in denen deine Kundschaft tatsächlich anfragt und in denen du auch antworten kannst. Zwei vollständige und aktuelle Sprachen sind besser als vier halb gepflegte.

### Was ist besser: Unterordner oder eigene Domains pro Sprache?

Für die meisten kleinen Unternehmen sind Unterordner wie /de/ und /fr/ auf einer einzigen Domain am einfachsten zu verwalten. Eigene Domains pro Sprache funktionieren ebenfalls, bedeuten aber mehr Aufwand bei Verwaltung und Verlängerung. Wichtig ist bei beiden Varianten, dass jede Sprachversion eine eigene, feste Adresse hat.

### Wie merke ich, dass eine Sprachversion veraltet ist?

Am zuverlässigsten mit einem festen Ablauf: Jede Änderung in der Hauptsprache wird sofort auch in den anderen Sprachen erledigt und gemeinsam veröffentlicht. Zusätzlich hilft es, den KI-Assistenten regelmässig zu bitten, die Sprachversionen miteinander zu vergleichen und Unterschiede bei Preisen, Zeiten oder Kontaktangaben aufzulisten.